Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass sich viele Banken und Sparkassen immer neue Taktiken einfallen lassen, um Ihre Kunden hinsichtlich der Rückzahlungen der Bearbeitungsgebühren hinzuhalten. Und es scheint kein Ende in Sicht zu sein. Im Mai letzten Jahres hatte der BGH ein Urteil gefällt, das viele Bankkunden erfreute: Kreditbearbeitungsgebühren wurden für unzulässig erklärt. Ein weiteres Urteil folgte im Oktober 2014. In diesem wurde die Verjährungsfrist von drei auf zehn Jahre rückwirkend verlängert. Die verlängerte Frist galt allerdings nur bis Ende letzten Jahres. Hunderttausende Kreditnehmer haben sich bei Ihren Banken gemeldet, um die Gebühren zurück zu fordern. Viele von ihnen jedoch erfolglos. Auch Verbraucherschützer beklagen die schleppende Rückzahlungsmoral der Kreditinstitute. Stichprobenartige Prüfungen der Verbraucherzentralen Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Sachsen kamen nach Prüfung von 206 Fällen aus der Verbraucherberatung zu dem ernüchternden Ergebnis. „Kreditinstitute haben berechtigte Ansprüche ihrer Kunden vielfach nicht befriedigt“, fasst Josephine Holzhäuser, Referentin für Finanzdienstleistungen bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zusammen.

Um sich einen Überblick über den tatsächlichen Stand zu verschaffen, hat die Verbraucherzentrale Sachsen 13 Institutionen angeschrieben. Daraufhin haben lediglich sieben Banken überhaupt reagiert. Der Bundesverband deutscher Banken war der Einzige, der sich mit den gestellten Fragen befasste. Die anderen lehnten wegen des hohen Andrangs und den noch ausstehenden zu bearbeitenden Fällen die Beantwortung ab.

Parug, ein Dienstleistungsunternehmen, das auch Kreditbearbeitungsgebühren für Bankkunden zurückfordert, kann derartiges Verhalten bestätigen. Oftmals zahlen Kreditinstitute anfänglich gar nicht oder zu wenig.

Banken spielen auf Zeit mit der Bearbeitungsgebühr Rückzahlung

Zeitliche Verzögerungen, Erstattung in Teilbeträgen oder ohne Zinsen und Nutzungsentschädigung . Mit dieser Hinhaltetaktik versuchen Kreditinstitutionen, Betroffene zu verunsichern. Es scheint, als spekulieren sie darauf, dass sich Verbraucher mit den Reaktionen der Banken zufrieden geben und Ihre Ansprüche verfallen lassen.

Dabei hatten sich betroffene Bankkunden auf das höchstrichterliche Urteil verlassen und innerhalb der Verjährungsfrist die Institute angeschrieben. Die wenigsten Bankkunden rechneten mit einem unkorrekten Verhalten seitens der Banken. Viele Verbraucher sendeten ein Musteranschreiben per Einschreiben, in dem Glauben,  dies würde die Verjährungsfrist hemmen. Zum Jahresanfang erhielten viele Kunden vor allem von der Santander Bank Consumer Bank und Targo Bank die schockierende Absage:  Ihre Ansprüche seien nun verjährt, heißt es in dem Schreiben. Hier rät Parug, trotz einer Absage, schnell zu handeln, um Ansprüche zu retten. Banken versuchen mit allen Mitteln der Zahlungspflicht zu entgehen. Vorsichtig ist geboten nachdem Sie Ihre Bearbeitungsgebühr erhalten haben. Denn insbesondere die Santander Bank ist in die Schlagzeilen geraten, in dem Sie Ihren Bankkunden nach der Rückerstattung die Bearbeitungsgebühr wieder berechnet hat. Im Februar erhielt Stiftung Warentest von den Verbraucherzentralen die Information, dass in mehreren Fällen die Santander Consumer Bank die erstatteten Bearbeitungsgebühren nachträglich wieder ins Soll gebucht hat. Diese erklärte, dass es zu einem technischen Versehen gekommen sei und die Betroffenen die Kreditgebühr nicht noch einmal zu bezahlen haben. Sie werden die Kunden von sich aus informieren. Parug rät allen Verbrauchern, ihre Erstattungsbeträge auf Richtigkeit zu überprüfen. Sie sollten sich vergewissern, dass nicht auch bei Ihnen die erstatten Gebühren erneut in Rechnung gestellt worden sind.

Bank zahlt Bearbeitungsgebühr nicht? So geht´s mit dem Geld zurück

Sollten Sie einer der Betroffenen sein, dessen Anspruch verjährt ist oder bei dem die Bearbeitungsgebühr erneut berechnet wurde, dann bietet Parug Ihnen die notwenige Unterstützung an. Parug ist zudem versiert,  Bearbeitungsgebühren geltend zu machen bei Kreditverträgen, die vor 2012 abgeschlossen worden. Wichtig ist hierbei,  dass das Kreditverhältnis noch besteht. Dabei wird die Bearbeitungsgebühr mit der restlichen Kreditsumme verrechnet. Vielen Bankkunden ist diese Tatsache nicht bewusst. Zum anderen prüft Parug Kreditverträge auf Wirksamkeit. Hierbei kann die entgangene Bearbeitungsgebühr, aber auch gegebenenfalls Vorfälligkeitsentschädigung, und Teile der Restschuldversicherung sowie Zinsen zurückgefordert werden. Wenn Sie Ihren Kreditvertrag widerrufen, dann können Sie Ihren alten Kreditvertrag  durch einen Neuen mit günstigen Konditionen ablösen.

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