Was gibt Ihnen das Recht Kreditbearbeitungsgebühren zurückzufordern?

Wenn Sie Bearbeitungsgebühren aufgrund der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) an Ihr Kreditinstitut entrichtet haben, gab es für diese Zahlung keinen Rechtsgrund. Die AGB-Klausel ist somit unwirksam. Das Kreditinstitut hat sich „bereichert“ um einen weiteren Betrag, somit steht Ihnen ein bereicherungsrechtlicher Anspruch zu und Sie können die Kreditbearbeitungsgebühren zurückfordern

Was bedeutet das Urteil für die Banken?

Auf Banken kommt voraussichtlich eine riesige Rückforderungswelle zu. Die gern abgerechneten Bearbeitungsgebühren bei Kreditvergabe sind laut Bundesgerichtshof (BGH) unzulässig.

In den Jahren 2005 bis 2013 vergaben Sparkassen und Banken in Deutschland 64,4 Mio. Verbraucherkredite über insgesamt 1261,4 Mrd. Euro. Dies geht aus der Statistik der Bundesbank hervor. Abhängig vom Vertrag betrug die Kreditbearbeitungsgebühr bisher zwischen 1,0% und 3,5% der Kreditsumme. Wenn nur bei der Hälfte der Kreditverträge durchschnittlich 2,0% Gebühr zu bezahlen war, schulden die Banken und Sparkassen den Verbrauchern fast 13 Mrd. Euro. Das geht aus einer Ermittlung der Stiftung Warentest hervor.

Der BGH hat klar gestellt, dass weder durch eine umfassende Interessenabwägung, noch durch eine ergänzende Vertragsauslegung der Erhalt einer solchen Bearbeitungsgebühr erreicht werden kann. Das Urteil führt dazu, dass Sie als Verbraucher bisher gezahlte Kreditbearbeitungsgebühren zurückfordern können. Wer also in der Vergangenheit an seine Bank einen entsprechenden Betrag gezahlt hat, sollte diesen zurück erhalten. Im Folgenden lesen Sie dazu einige typische Fragen und Antworten zu diesem Thema. Zudem werden Sie darüber informiert, wie Sie Ihre Kreditbearbeitungsgebühren zurückfordern.

Welche Kredite betreffen die Entscheidung des BGH?

Die Urteilsentscheidung betrifft grundsätzlich alle privaten Ratenkredite. Unerheblich, ob damit das Auto finanziert werden sollte oder eine neue Wohnungseinrichtung. Darunter fallen auch Darlehen für Immobilien, wie Häuser oder Wohnungen, darunter. Dabei ist die Laufzeit des Kredits nicht entscheidend.

Wichtig ist, dass die Gebühren und ihre Höhe von der Bank bereits festgelegt wurden und somit der Kunde keinen Einfluss darauf nehmen konnte. Sie finden diese Gebühren in dem Preis- und Leistungsverzeichnis Ihrer Bank. Sind Sie auch betroffen, bedeutet dies  für Sie, „Kreditbearbeitungsgebühren zurückfordern“, solange Ihr Anspruch noch nicht verjährt ist.

am 13.05.2014 nicht entschieden, wann die Erstattungsforderungen betroffener Kunden verjähren. Unter Juristen ist das umstritten. Es gilt wohl die regelmäßige Verjährungsfrist von 3 Jahren, die ab dem Ende des jeweiligen Jahres zu laufen beginnt. Das heißt, man kann spätestens bis zum 31.12.2014 die Kreditbearbeitungsgebühren zurückfordern, wenn der Vertrag ab dem Januar 2011 geschlossen wurde.

Da muss noch abgewartet werden. Zurzeit ist noch unklar, wie der BGH zukünftig entscheiden wird. Es ist noch umstritten die Kreditbearbeitungsgebühren zurückfordern vor Jahr 2011. Verbraucheranwälte schätzen, dass der BGH bald dazu eine Entscheidung fällen wird.

Kann man seine Kreditbearbeitungsgebühr zurückfordern, wenn der Kredit schon abbezahlt ist?

Es spielt keine Rolle, ob der Kredit noch läuft oder nicht. Sie können rückwirkend die Kreditbearbeitungsgebühren zurückfordern. Derzeit kann nur mit einer Verjährungsfrist von 3 Jahren gerechnet werden. Das bedeutet, Kreditnehmer, die ab 2011 Ihren Kredit abgeschlossen haben, können die Kreditbearbeitungsgebühren zurückfordern.

Haben Sie Fragen wie Sie effizient und sicher Ihre Kreditbearbeitungsgebühren zurückfordern können? Wurde Ihnen in der Vergangenheit eine Rückerstattung verweigert oder fehlt Ihnen schlichtweg die Zeit und das nötige Fachwissen? Erfahrungsgemäß wehren sich die Banken vorerst und ein Anwalt, der hohe Kosten verursacht, muss hinzugezogen werden.

Prüfen Sie hier Ihren Anspruch und übermitteln Sie uns kostenlos und unverbindlich Ihren Kreditvertrag zur gründlichen rechtlichen Prüfung, die Kreditbearbeitungsgebühren zurückzufordern. Wir erheben nur im Erfolgsfall eine Provision von 25% (zzgl. MwSt.) auf die Rückforderungssumme. Aufgrund der Verjährungsfrist sollten Sie nicht warten! Kontaktieren Sie uns noch heute, damit auch Sie das Geld erhalten, das Ihnen zusteht!

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