Gleich zwei aktuelle BGH-Urteile haben den Kreditnehmern Recht gegeben. Kreditbearbeitungsgebühren sind unzulässig und können von der Bank zurückgefordert werden. Allerdings beginnt die Verjährung aller Kredite, die vor 2012 abgeschlossen wurden, nach dem 31.12.2014. Erfahren Sie, was Sie beachten müssen und was der sicherste Weg ist, ihr Geld rechtzeitig zurückzuholen.

Bereits im Mai dieses Jahres hat der BGH die Bearbeitungsgebühren von Verbraucherkrediten als unzulässig erklärt. Das bedeutet, dass die Bankkunden, die bereits Bearbeitungsgebühren gezahlt haben, diese von Ihrer Bank zurückfordern können. Vergangenen Dienstag, am 28. Oktober 2014, hat der BGH zudem die Verjährung geklärt. Er legte fest, dass die Bearbeitungsgebühren der Kredite, die zwischen 2004 und 2011 abgeschlossen wurden, nur noch bis zum 31.12.2014 zurückgefordert werden können. Ein Anspruch aus Kreditverträgen ab 2011 gilt die dreijährige Verjährungsfrist.

Das heißt, den betroffenen Kreditnehmern bleiben gerade mal zwei Monate, um ihr Geld zurückzuholen. Eine kurze Zeit, um erfolgreich gegen Banken vorzugehen. Deshalb sollte die Vorgehensweise gut überlegt sein.

Hilft ein Musteranschreiben beim Kreditgebühren zurückfordern?

Bankkunden könnten sich selbst an ihre Bank wenden, beispielsweise in Form eines Musteranschreibens. Erfahrungsgemäß lehnen die Banken die Zahlung solange ab, bis die Verjährung einsetzt und somit kein Anspruch mehr besteht.

Alternativ kann ein Anwalt beauftragt werden. Dabei muss der Kreditnehmer aber zunächst selber Geld in die Hand nehmen, um den Anwalt zu bezahlen. Schlimmstenfalls bleibt man auf den Kosten sitzen und trägt somit das Kostenrisiko.

Der einfachste und sicherste Weg ist die Beauftragung eines neuen Inkassodienstinstituts für Verbraucher, das auf Erfolgsbasis arbeitet. Somit kann man sein Kostenrisiko abgeben. Das Inkassoinstitut holt das Geld im Auftrag des Kreditnehmers von den Banken zurück. Bezahlt wird dann erst bei erfolgreicher Durchsetzung in Form einer Erfolgsbeteiligung. Das erste Unternehmen, das diesen Service anbietet, ist Parug. Als Partner für Recht und Geld holt Parug Ansprüche gegenüber Banken zurück. „Bei uns hat der Kunde kein Kostenrisiko“ berichtet der Parug Geschäftsführer, Oliver Meyer. Bankkunden beauftragen Parug, wenn die Rückholung der Kreditgebühren als realistisch eingeschätzt wurde. Danach muss sich der Kunde um nichts mehr kümmern. Notfalls wird die Forderung gerichtlich durchgesetzt. „Bei Fällen, bei denen die Verjährung droht, beantragen wir umgehend Mahnbescheide, die die Verjährung hemmen. So verlieren wir keine Zeit und können die Forderung notfalls auch noch nach dem offiziellen Verjährungsdatum durchsetzen“.

Aktuell sind mehrere Millionen Bankkunden von der Verjährung bedroht. Hier gilt es, keine Zeit zu verlieren. „Unsere Kunden geben gerne etwas von ihrer Rückforderungssumme zurück, da sie wissen, dass sie alleine wahrscheinlich gar kein Geld erhalten hätten“ so Oliver Meyer. Mit 25 Prozent Erfolgsbeteiligung ist Parug bisher der günstigste und somit verbraucherfreundlichste Anbieter auf dem deutschen Markt.

Fordern auch Sie hier Ihre Bearbeitungsgebühren zurück